Aktuelles

 

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Ansprechende Aufmachung, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Kreis und informativer Inhalt, dass sind die Merkmale der neuen Zeitung des CSU-Kreisverbands ND-SOB. Ergänzend zur Printausgabe hier die digitale Version:

Neuburg-Schrobenhausener Information Ausgabe v. 17.12.2011

 


Bereits zum 32. Mal lädt die CSU Neuburg am 4. Februar zu ihrem Wohltätigkeitsball unter dem Motto "Schwarz ist Trumpf" ins Kolpinghaus Neuburg ein. Neben dem abwechslungs-reichen Tanzprogramm der Band "Livestyle" bereichern die Faschingsgarden der Neuburger Burgfunken und der Fidelitas Rennertshofen mit ihrem großen Hofstaat den Schwarz-Weiß-Ball. Noch sind in der CSU Geschäftsstelle einige Karten zum Preis von 18,- Euro verfügbar.

Der Reinerlös wird auch in diesem Jahr an die Kartei der Not übergeben. In 32 Balljahren sind so bereits über 32.000 Euro für bedürftige Menschen in unserer Heimat zusammen gekommen. Der Kartenvorverkauf findet jeden Donnerstag von 17:00-18.00 Uhr und am Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Reservierungen sind auch unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.

 

 

Im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung hat sich die Kreisvorstandschaft der Jungen Union Neuburg-Schrobenhausen unter anderem mit dem Haushaltsentwurf des Landkreises für das kommende Jahr, sowie dem Ausblick auf die kommenden Jahre beschäftigt.

Schockiert zeigten sich die Vorstandsmitglieder angesichts der explosionsartigen Schuldenmehrung, die über die nächsten Jahre prognostiziert wird. „Hier wird sehenden Auges die Zukunft der nächsten Generation aufs Spiel gesetzt“, so der einhellige Tenor. Nach der ausführlichen Vorstellung des Haushaltsentwurfs durch Kreisrat und JU Vorsitzenden Matthias Enghuber war sich die Versammlung auch sicher, die beiden wichtigsten Punkte für den immensen Anstieg der Ausgaben ausgemacht zu haben. „Zum einen“, so Gerd Schneider, „werden die Ausgaben bewusst um Faktor zwei bis drei hochgerechnet, zum anderen werden viele Großprojekte auf kürzeste Zeit eingeplant, was einen Haushalt wie den des Landkreises naturgemäß aus den Angeln heben müsse.“

 

Einsparmöglichkeiten sieht die Junge Union vor allem in einer realistischen Einschätzung der tatsächlich anfallenden Ausgaben. Wenn an einer Stelle im Jahr 2010 fünftausend Euro aufgewendet werden mussten, so ist es nicht nachvollziehbar, dass für die gleiche Arbeit nun 15.000 Euro in den Büchern stehen. Zum Zweiten sollten auch die Hochbauten genauer unter die Lupe genommen werden. Ob es, wie zuletzt bei der Sporthalle der Fachoberschule in Neuburg immer die Luxusvariante sein muss, oder ob nicht auch Synergien mit bereits vorhandenen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen gebildet werden können, sollte zukünftig noch kritischer geprüft werden.

 

„In Zeiten, in denen alle öffentlichen Haushalte zu Einsparungen aufgerufen sind, dürfen wir keine neuen Schulden machen“, so Roland Habermeier Parallelen zog die Versammlung dabei zur Haushaltsentwicklung des Freistaates Bayern, wo die Landesregierung seit Jahren ohne neue Schuldenaufnahme auskomme und das Land trotzdem visionär und mit klaren Konzepten weiterentwickeln würde. Klar ist für die Junge Union, dass auch noch so gut gemeinte Investitionen in den nächsten Jahren ihre Wirkung verfehlen, wenn deren langfristige Finanzierung auf Grund der immensen Schuldenmehrung gefährdet wird.





Junge Union fordert Liberalisierung der Kennzeichenvergabe

 

sob-kennzeichen

Die Kreisvorstandschaft der Jungen Union fordert mit Unterstützung des Bürgermeisters von Schrobenhausen, Karl-Heinz Stephan, die Liberalisierung der Kennzeichenvergabe. Ein Beispiel wurde bereits vorbereitet.


Die Junge Union im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hat sich in ihrer jüngsten Kreisvorstandssitzung mit der Wiedereinführung der alten KFZ-Kennzeichen beschäftigt. Mit der Gebietsreform 1972 verschwanden in Bayern eine Reihe von Ortskennungen auf den Nummernschildern. So auch „SOB“ für den Altlandkreis Schrobenhausen. Seither beginnt für alle Landkreisbürger das Kennzeichen mit „ND“. Initiativen zur Wiedervergabe der alten Kürzel gab es bereits einige, nun aber werden die Bemühungen durch positive Beschlüsse der Bundesverkehrsministerkonferenz bestärkt.

Die Junge Union Neuburg-Schrobenhausen wird im Rahmen der JU Landesversammlung am kommenden Wochenende in Landshut zusammen mit weiteren Kreisverbänden und dem Bezirksverband Oberbayern einen Antrag einbringen, der die umgehende Wiedervergabe der alten Kennungen zum Ziel hat.

Eine Verpflichtung erwächst daraus nicht, sondern vielmehr eine Möglichkeit und Chance, wie Andy Vogl vom JU Ortsverband Schrobenhausen betonte. Die SOB-Kennung wird nur auf Wunsch vergeben und auch eine Umschreibung aktueller Papiere ist nicht notwendig. Der Verwaltungsaufwand und auch die Kosten sind also marginal, da bis heute SOB-Nummern im Umlauf sind (v.a. an landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen). Die große Chance sieht die JU in der Marketingmöglichkeit für das Schrobenhausener Land. Autonummern sind Werbeträger und graben sich tief ins Bewusstsein der Menschen ein, so die Ortsvorsitzende der JU Schrobenhausen, Lisa-Marie Kuttenreich. Neue emotionale Gräben im Landkreis befürchten wir nicht, wie Kreisvorsitzender Matthias Enghuber bekräftigt. Wir gehen davon aus, dass die Auseinandersetzungen der siebziger Jahre weit genug hinter uns liegen und die junge Generation den Blick gemeinsam nach vorne richtet. Der Zusammenhalt der Jugend im Landkreis ist mittlerweile so gefestigt, dass sich aus der Zulassung eines Wunschkennzeichens keine Nachteile ergeben dürften. „Wir wollen den Bürgern in Zeiten von weltweiter Vernetzung und beruflicher Mobilität die Möglichkeit geben, sich möglichst unmittelbar mit ihrer Heimat zu identifizieren. Dazu ist dieses emotionale Zeichen eine gute, wie auch einfache Möglichkeit“, so Enghuber weiter.


 


Sie sind Vereinsvorsitzender oder in einer ähnlichen Funktion? Sie möchten sich bei ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern für deren Verdienste erkenntlich zeigen? Dann könnte die neue Ehrenamtskarte des Landkreises genau das Richtige für sie sein!

Die Voraussetzungen im Überblick:
Vollendung des 16. Lebensjahres
Bürgerschaftliches Engagement in einem zeitlichen Umfang von durchschnittlich 5 Stunden
pro Woche oder bei Projektarbeiten mindestens 250 Stunden jährlich.
Ehrenamtskarte:    mindestens   2 Jahre aktiv im bürgerschaftlichen Engagement.
Ehrenamtskarte in Gold: Inhaber des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten.
Wohnort oder Ausübung des bürgerschaftlichen Engagements im Landkreis.
Ein angemessener Kostenersatz für das freiwillige Engagement ist zulässig!

Mehr dazu im Info-Schreiben des Landrats.
Sollte sich ihr Unternehmen an dieser Aktion beteiligen wollen, haben wir für sie  auch einen Antrag zum Download parat.

Ihr Ansprechpartner ist in jedem Fall Koordinator Fritz Goschenhofer:
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Müllproblem gelöst?!

 

- Klare Position der CSU Fraktion zur Papiertonne hat sich durchgesetzt.
- Gebühren müssen gesenkt werden.
- Der Bürger soll über die generelle Einführung des Holsystems entscheiden.


Bei der Diskussion um die Einführung der landkreiseigenen Papiertonne hat sich
wieder einmal gezeigt, dass das Thema Müll - oder besser gesagt Wertstoffe –
hochkomplex ist. Einfache und schnelle Lösungen werden zwar vom Landrat ver-
sprochen, konnten aber bisher nicht erreicht werden. Das Müllforum hat in einer
Vielzahl von Sitzungen mit hohem Engagement Vorschläge erarbeitet- aber der
Teufel steckt bekanntlich im Detail. Die CSU hat seit langem darauf hingewiesen,
dass sich die Rahmenbedingungen durch das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz
ändern werden und dies ist jetzt geschehen: Der Gesetzgeber hat den Landkrei-
sen ab 2013 höhere Kompetenzen zugewiesen und den Vorrang der Wiederver-
wertung vor Verbrennung festgeschrieben.

Erfolgreich hat die CSU Fraktion im Kreistag einmütig dafür gekämpft, dass die
über 3,5 Mio. € Überschuss im Wege der Gebührensenkung dem Bürger zurück-
gegeben werden. Es konnte so verhindert werden, dass dieses Geld in die An-
schaffung landkreiseigener Tonnen gesteckt wird, die aus Sicht der Fraktion völlig
unnötig sind, da ein privater Anbieter bereits kostenlos Papier einsammelt. Das
Hinausdrängen dieses Unternehmers aus dem Markt hätte dem Landkreis viel
Geld gekostet, das nunmehr unseren Bürgern zu Gute kommt.

Dass einhellig beschlossen wurde, für das Jahr 2013 die Papiertonne öffentlich
neu auszuschreiben, ist die richtige Lösung für die Zukunft, soweit die Möglichkeit
der Papiersammlung für Vereine und die Selbstlieferung am Wertstoffhof künftig
bestehen bleibt.

Damit ist aber die generelle Frage ob Holsystem, gelber Sack oder gelbe Tonne
eingeführt werden sollen, noch nicht beantwortet.

Ebenso wenig ist klar, wo die Wertstoffe hinkommen sollen, die nicht in die Wert-
stofftonne hinein dürfen wie Glas, Styropor, Steingut und Tongefäße etc. Und völ-
lig ungeklärt ist bislang auch, wie sich eine Wertstofftonne oder ein gelber Sack
auf die Gebühren auswirkt.

Sobald diese Fragen von den Landkreisbetrieben klar und deutlich beantwortet
sind, sollte ein Bürgerentscheid stattfinden, um für die Zukunft Klarheit zu erlan-
gen, ob die Mehrheit ein Holsystem will oder das bewährte Wertstoffhofsystem
erhalten bleiben soll.

Nur wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, kann der Bürger seine Entscheidung
nach rationellen Gesichtspunkten treffen.

Dr. Bernhard Gmehling, Fraktionsvorsitzender